Über mich

Ich schreibe in jeder Länge, führe ganz nebenbei einen Nischen-Podcast über die politische Dimension im uns bekannten Sport und moderiere auch in meinem Brotjob einen Podcast. Ja, gut. Angefangen hat der ganze Quatsch im September 1998 und hat mich - über Grundschule und Gymnasium - über die Freie Universität Berlin mittlerweile in die Weiten des hessischen Landes geführt.


Eigentlich studiere ich momentan im Master »Demokratie und Governance« in Gießen und habe deshalb meine alte Heimstätte in Berlin-Köpenick aufgegeben. Dort bin ich im bürgerlichen Friedrichshagen direkt am Müggelsee geboren und aufgewachsen. Und was passiert, wenn man in Köpenick aufwächst und sportinteressiert ist? Richtig, man wird natürlich Union-Fan und das bin ich bis heute, auch wenn fortan als Exiler.


Meine Forschungsgebiete und mein Interesse enden aber eben nicht im Elfenbeintürmchen der Politikwissenschaft und erstrecken sich von marxistischen und anarchistischen Demokratietheorien bis hin zu kritischen Theorien des Sports. 
Die Kernfragen bleiben dabei gleich, denn die uns umgebenden Verhältnisse sind weder neutral noch natürlich: Warum sind sie so entstanden und wie sichern sie sich ab? Der Sport bietet in vielen Punkten eine praktische Anwendung wissenschaftlicher Ideen und so konnte ich in meinem Buch »Friede den Kurven, Krieg den Verbänden« marxistische Analyse und Kritik mit dem Kampf um einen anderen Fußball verbinden, zugänglich und verständlich. Fußballfans, aber eben auch Menschen ohne tiefergehendes Fußballinteresse kommen hier auf ihre Kosten.